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JuWi trauert um Benny PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Andrea, Anke, Michael   
Montag, 23. November 2009 um 15:33 Uhr

Mit Bestürzung haben wir am Wochenende von Bennys Tod gehört. Er besuchte uns schon früher oft im Jugendzentrum und gerade in der letzten Zeit hielt er sich mit seinen Freunden wieder bei uns auf und spielte vor allem Billard. Wir können es gar nicht fassen, dass wir ihn nie wieder treffen können.

Wir trauern mit Euch um Benny.Trauerflor

Kommt doch einfach zu uns rein, redet mit uns und erinnert Euch! Bei allen Emotionen, hier noch einmal der Zeitungsartikel aus der BLZ:

 

Mann stirbt vor Supermarkt

Von Chaled Nahar, 22.11.09, 22:49h, aktualisiert 22.11.09, 23:00h

Vor einem Supermarkt in der Wipperfürther Innenstadt ist Samstagnacht ein Mann ums Leben gekommen. Er wurde nur 18 Jahre alt. Die Todesursache ist noch völlig unklar - ein Freund des Jungen spricht von Mord.

 

Kerzenmeer
Kerzen und Abschiedsgrüße: Der Tod eines 18-Jährigen bewegt Wipperfürth.
(Foto: Dörpinghaus)

 

Wipperfürth: Fassungslos starren die Menschen auf den Boden. Vor einem Supermarkt im Einkaufszentrum West in der Wipperfürther Innenstadt ist in der Nacht zum Samstag ein junger Mann ums Leben gekommen. Er wurde nur 18 Jahre alt. Zahllose Grablichter erinnern seit Samstag am Ende der Einkaufspassage an den Jugendlichen, der praktisch vor seiner Haustür starb. Im unmittelbaren Umfeld des Toom-Supermarkts hat er gewohnt, direkt vor dem Geschäft starb der Mann. Nun erinnern die Kerzen und ein Schild mit der Frage „Warum?“ an den Jugendlichen. Viele seiner Freunde sind gekommen, sie weinen hemmungslos.
Ein Zeuge findet den Toten um 3.30 Uhr
Wie der Mann zu Tode kam, ist noch völlig unklar. Um 3.30 Uhr fand ein Zeuge den Jugendlichen und rief den Rettungsdienst, die Polizei kam hinzu. Doch der Mann war bereits tot. Eine Obduktion am gestrigen Sonntag hat zwar ergeben, dass der Jugendliche äußere Verletzungen hatte. „Doch die sind als Todesursache auszuschließen“, sagt der Pressesprecher der Polizei Gummersbach, Ernst Seeberger. Über die tatsächliche Todesursache wollte die Staatsanwaltschaft Köln gestern noch keine Angaben machen.
Und so bleibt spekulativ, woran der 18-Jährige wirklich gestorben ist. Ein Jugendlicher, der vor den Kerzen steht, spricht von Streit um Mädchen, beschädigte Mobiltelefone und drohende SMS. „Es war Mord, ganz sicher“, sagt er. Doch das ist schneller behauptet als bewiesen. Denn gegen die Version eines Tötungsdelikts spricht, dass die Kriminalpolizei Gummersbach in dem Fall ermittelt und nicht die Mordkommission Köln.
Wie der Jugendliche die Verletzungen erlitt, ist noch nicht ergründet. Er kann genauso das Opfer von Schlägern geworden sein wie auch eines Sturzes. Eine Vorerkrankung könnte ebenfalls ursächlich für den Tod gewesen sein. Doch auch dazu wollte die Staatsanwaltschaft gestern genauso wenig sagen wie zu der Frage, ob möglicherweise Alkohol oder Drogen eine Rolle gespielt haben könnten.
Die Staatsanwaltschaft hat weitergehende rechtsmedizinische Untersuchungsaufträge erteilt und rechnet dabei nach eigenen Angaben „nicht in Kürze“ mit einem Ergebnis.

 

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